Marktbericht vom 28.06.2018 - 8:30 Uhr
Ausgabe vom 28.06.2018 von Bernd Raschkowski
Moin Moin
Wenig verändert dürfte der Deutsche Aktienindex am Donnerstag in den Handel starten. Vorbörslich wird der Index bei 12.331 Punkten gesehen. Dennoch bleibt die Marke von 12.000 Zählern im Visier, das Umfeld muss als angeschlagen bezeichnet werden.
Gestern konnten sich die Notierungen im Verlauf stabilisieren, nachbörslich ging es jedoch mit den schwachen US-Börsen abwärts. Die Verunsicherung der Anleger durch den internationalen Handelskonflikt wird immer größer und belastet neuerdings auch vermehrt die Börse in New York. Gestern erklärte der US-Regierungsberater Larry Kudlow, dass Donald Trump keine Pläne habe, eine mildere Haltung gegenüber China einzunehmen. Die Wall Street verbuchte daraufhin deutliche Abgaben, der Dow Jones ging erstmals seit langer Zeit unter der wichtigen 200-Tage-Linie aus dem Handel (die Chartlinie gilt für viele Fondsmanager als Trendbarometer).
Der Batteriesystemhersteller Akasol wagt trotz des schwachen Marktumfelds den Gang an die Börse. Die Anteile des Elektromobilitäts-Unternehmens werden am Freitag erstmals in Frankfurt gehandelt. Allerdings muss Akasol Abstriche beim Emissionspreis machen: Mit 48,50 Euro je Aktie werden die Wertpapiere am unteren Ende der Preisspanne ausgegeben.
Viele Grüße
Bernd Raschkowski