Gold nach Schwächeanfall: Diese Kursmarken müssen Anleger jetzt kennen
Ausgabe vom 16.02.2024 von Manfred Ries

Freitag, 16. Februar 2023
Liebe Leserinnen und Leser,
was gibt’s Neues in/aus der Welt der Rohstoffe, Emerging Markets und Devisen? Heute gilt mein Blick mal wieder den Edelmetallen – es geht um den Preis für Gold (XAU/USD). Eine Feinunze Gold notiert am Freitagabend, 16. Februar 2024 bei 2010 USD (+0,3%).
Zum Hintergrund
Auch geopolitische Spannungen sind heute offenbar keine Kurstreiber mehr für den Gold-Preis. Vielmehr orientiert sich das Edelmetall zunehmend an den Zinserwartungen der Notenbanken. Und da sieht es – nach jüngst höheren Inflationsdaten aus den USA – so aus, als ob die US-Notenbank (Fed) ihr Zinsniveau noch einige Monate höher belassen wird, als von Investoren gehofft.
Die Ausgangslage
Oben abgebildet: der Kursverlauf des Gold-Preises auf Tagesbasis. Jede Kerze visualisiert damit die Bewegung des Unzen-Preises innerhalb eines Tages. Zu erkennen: Die Preislinie um 2000 USD, der ich eine hohe psychologische Bedeutung zuerkenne. Diese Preislinie wurde am Dienstag nach unten durchbrochen; ebenso am Freitag, 16. Februar. Mit einem Wochentief bei 1985 USD lag der Gold-Preis wieder so tief, wie letztmalig im Dezember 2023.
Die Prognose
Das kurzfristige Trendverhalten des Gold-Preises ist als neutral bis negativ zu beschreiben. Davon zeugt die leicht fallende 21-Tagelinie. Diese verstärkt die horizontale Preislinie um 2021 USD in ihrer Eigenschaft als Widerstand. Zuvor jedoch ist bereits bei einem Unzen-Preis von 2011 USD mit einer Hürde zu rechnen. Der Gold-Preis bleibt damit weiterhin volatil, wobei sich die 2000-USD-Marke zunehmend als Unterstützung behaupten könnte.
Soweit für heute aus der spannenden Welt der Rohstoffe. Ich wünsche Ihnen eine schöne und gute (Trading)Zeit.
Herzlichst, Ihr
Manfred Ries, Chefredakteur
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