Euro-Kurs: Wie der schwache Wochenschluss zu werten ist
Ausgabe vom 02.02.2024 von Manfred Ries

Freitag, 2. Februar 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
was gibt’s Neues in/aus der Welt der Rohstoffe, Emerging Markets und Devisen? Aktuell hoch spannend: die Währungen. Heute gilt mein Blick dem Euro gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD). Das Währungspaar EUR/USD notiert am Freitag, 2. Februar 2024 (15:50 Uhr) ausgesprochen schwach bei 1,078 USD (-0,8%).
Die Ausgangslage
Oben abgebildet: der Chartverlauf von EUR/USD auf Tagesbasis. Der Chart gibt damit Auskunft, wieviel USD ein EUR kostet. Deutlich zu sehen: das volatile Treiben der Kurse im Bereich ihrer leicht ansteigenden 200-Tagelinie. Am Donnerstag gelang mit einer Impulsbewegung ein Ausbruch über diesen gleitenden Durchschnitt. Ein Ausbruch, der im Freitagshandel wieder rückgängig gemacht wurde. Damit bleibt der MA(200) – aktuell bei 1,0839 USD verlaufend – als Widerstand nach oben zu betrachten.
Die Prognose
Mit Blick auf die 200-Tagelinie darf das mittelfristige Trendverhalten beim Währungspaar EUR/USD als seitwärts/aufwärts beschrieben werden. Kurzfristig betrachtet verläuft der Trend – mit Blick auf die 21-Tagelinie – negativ. Mit dem schwachen Freitag bleibt die kurzfristige Abwärtstrendlinie (A) intakt. Entscheidend ist nun, ob der Support-Bereich um 1,08 USD hält. Ein Durchbruch nach unten nämlich wäre ein charttechnisch sehr kritisches Signal. Für positive Aussichten müsste im Währungspaar EUR/USD schon die Preislinie um 1,09 USD signifikant nach oben durchbrochen werden. Danach sieht es nach dem schwachen Freitag jedoch nicht aus. EUR/USD bleibt damit primär ein Trading-Vehikel innerhalb der beschriebenen Kursmarken.
Soweit für heute aus der spannenden Welt der Rohstoffe. Ich wünsche Ihnen eine schöne und gute (Trading)Zeit!
Herzlichst, Ihr
Manfred Ries, Chefredakteur
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